Körper und Seele

Alpha-1 macht sich nicht nur über die rein körperlichen Beschwerden bemerkbar, sondern belastet auch die Seele. Fragen nach dem Grund, warum es gerade Sie getroffen hat, oder Zukunftsängste – all dies kann zermürben. Das ist verständlich! Wichtig ist aber, dass Patienten lernen, auch mit Alpha-1 ein positives Leben zu führen. Es gibt so viele Dinge, die man erleben und genießen kann – darauf sollte man sich konzentrieren, anstatt Einschränkungen zu suchen und darin zu versinken. Hilfreich ist es, Körper und Seele zu stärken und in Einklang zu bringen. Patienten werden sehen, wie gut das tut.

 

Diese Tipps können im Alltag helfen

  • Patienten sollten die Krankheit akzeptieren und schauen, was ihnen gut tut. Vielleicht hilft es, ein Tagebuch zu führen, in dem alles Wichtige eingetragen wird. Das kann beispielsweise auch die Erinnerung an die Medikamenteneinnahme sein. Ebenso kann die körperliche Bewegung in den Tagesplan eingetragen werden, genauso wie Pausen oder Ausflüge, auf die man sich freuen kann.
  • Patienten sollten lernen, die Dinge neu zu schätzen: Man sollte gar nicht erst mit dem Grübeln anfangen, was man aufgrund von Alpha-1 nicht mehr tun kann. Sondern vielmehr schauen, was alles möglich ist und sich daran erfreuen, wie zum Beispiel an einem Spaziergang am See oder am Essen mit der Familie.
  • Es gibt viele verschiedene Entspannungstechniken. Egal ob aktive Verfahren, wie Yoga, Pilates oder Tai-Chi, oder passive, wie beispielsweise autogenes Training oder Meditation. Vielleicht ist nicht das erste Angebot das richtige – insofern sollten Patienten so viele Angebote wie nötig ausprobieren, es lohnt sich!
  • Niemals zu vergessen: Keine Broschüre kann das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Bei Fragen ist immer der behandelnde Arzt der erste Ansprechpartner. Ggf. kann auch die Beratung durch einen Psychologen hilfreich sein.
  • Sie sind mit Ihrer Erkrankung nicht allein: Suchen Sie das Gespräch mit anderen Betroffenen, beispielsweise über Selbsthilfegruppen. Gerade in schwierigen Phasen können Ihnen Ihre Mitmenschen die nötige Kraft geben, aktiv an Ihrer Gesundheit mitzuarbeiten und weiter nach vorne zu schauen.

 


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Patientenstimmen vom Alpha-1-Infotag 2016




Von Patient zu Patient

„Damit die Gedanken sich nicht immer nur um die Krankheit drehen, haben mir Entspannungsübungen (yogaähnlich) sehr geholfen. Da hilft Atemtherapie sehr, damit man mal zur Ruhe kommt. Auch geistige 'Anstrengung' wie z. B. Rätsel lösen hilft sehr.“

(Claudia Weber)

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