Familie und Partnerschaft

Die Familie ist meist der stärkste Rückhalt für Patienten. Man kennt sich seit Jahren, hat schon vieles gemeinsam überstanden und ist immer füreinander da.

Patienten sollten ihren Angehörigen erzählen, wie sich die Beschwerden anfühlen, und offen ihre Ängste ansprechen. Fühlt sie/er sich weniger als die „Familien-Managerin" oder als „der Mann im Haus", weil sie/er nicht mehr ganz so anpacken kann wie früher? Jedes Familienmitglied benötigt Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen – Patienten ebenso wie Partner und andere Familienangehörige. Patienten sollten offen sagen, wenn ihnen etwas zu viel wird und die Angehörigen ebenso wissen lassen, wenn sie das Gefühl haben, zu sehr mit Samthandschuhen angefasst zu werden. Man sollte sich auch bewusst Zeit für die Beziehung nehmen und auch intime Themen wie Sexualität ansprechen. Je tiefer das Vertrauen ist, umso leichter ist es, den anderen zu verstehen und ohne viel Überlegen richtig zu handeln.

 


Sie möchten weiterführende Informationen zu diesem Thema?

Dann registrieren Sie sich jetzt bei AlphaCare und finden Sie beispielsweise unsere Broschüren „Mein Partner hat Alpha-1. Das muss ich jetzt wissen“ und „Alpha-1: Partnerschaft und Kinderwunsch“ zum Downloaden oder Bestellen.

Von Patient zu Patient

„Der Partner muss über alles informiert sein, was noch möglich ist und wobei man Schwierigkeiten (z. B. Atemnot) hat. Ein verständnisvoller Partner wird darauf eingehen. Dann kann es weiter sehr schön sein!“
(Claudia Weber)


A A A